Polizeihundverein Neumünster v. 1927 e.V.

Das bilden wir aus

Diese Ausbildung setzt großes Fingerspitzengefühl aller Beteiligten voraus. Schutzhunde werden NUR für den Sport ausgebildet und keinesfalls zur Steigerung der Aggressivität, die natürlichen Triebe des Hundes werden gefördert und kanalisiert.

Die Ausbildung zum Begleithund:
Eine Ausbildung, die in der heutigen Zeit jeder Hund mit seinem Hundeführer absolvieren sollte, hierzu gehört z.B. bei Fuss zu gehen, SITZ und PLATZ auf Hörzeichen auszuführen. Ziel der Ausbildung ist, sowohl Hund als auch Hundeführer an alltägliche Stresssituationen (Strassenverkehr, Menschenmengen) heranzuführen und problemlos zu bewältigen. Eine bestandene Begleithundprüfung ist Voraussetzung für jede weiterführende Ausbildung im Hundesport.

Die Ausbildung zum Fährtenhund:
Eine Ausbildung die sehr viel Zeit und Motivation beider benötigt. Hier wird das natürliche Verhalten des Hundes gefördert und weiterentwickelt. Der Hund sucht hier z.B. auf Acker oder Wiesengelände eine vom Menschen hinterlassene Spur, die je nach Schwierigkeitsgrad verschiedene Formen (Gerade, Rechteck) aufweist.

Abteilung A
ist die Fährtenarbeit. Je nach Prüfungsstufe variieren die Fährten in Länge, Alter, Anzahl der Winkel und verlorenen Gegenständen.

Abteilung B
ist die Unterordnung. Auch hier muss der Hund mit seinem Hundeführer je nach Prüfungsstufe verschiedene Übungen zeigen. Bei dieser Abteilung kommt es darauf an, dass Hund und Hundeführer ein Team bilden.

Nicole Kock bei der Unterordnung

Abteilung C
ist die Schutzdienstarbeit. Der natürliche Spiel- und Beutetrieb des Hundes wird kontrolliert gefördert. Der Spielpartner (Scheintäter) konfrontiert den Hund mit Angriffs- oder Fluchtverhalten. Der Schutzarm wird vom Hund als Beute betrachtet. Gleichzeitig sind Übungen aus Abteilung B integriert.